Sechs Themenbereiche mit den häufigsten Fragen – Abrechnung, Bereitstellung, Berechtigungen, CI, Netzwerk und Compliance – jeweils mit konkreten Zahlen und Rahmenbedingungen. Nach dieser Seite brauchen Sie in den meisten Fällen kein Support-Ticket.
Starttermin, Rückerstattungsregeln und Verlängerungsfrist – alles auf die Stunde genau erklärt.
Die Abrechnung beginnt mit dem Zeitstempel der Zustellungs-E-Mail; jeweils 24 Stunden zählen als ein Tag – nicht nach Kalendertagen. Beispiel: Sie erhalten die Zugangsdaten am Mittwoch um 14:00 Uhr und mieten für 3 Tage, dann endet die Mietzeit am Samstag um 14:00 Uhr. Die Mietzeit läuft erst ab der tatsächlichen Bereitstellung; die Wartezeit zwischen Zahlung und Bereitstellung zählt nicht zur Mietdauer.
Alle vier Modellstufen sind mit Tages-, Wochen-, Monats- und Quartalslaufzeit buchbar; je länger die Laufzeit, desto niedriger der Tagespreis. Ein Vergleich der beiden Extremstufen: Mini Basic kostet $21,5/Tag bzw. $107,7/Monat, Mini Pro $59,3/Tag bzw. $296,7/Monat. Für einmalige Tests eignet sich der Tagestarif, für dauerhaft laufende CI-Runner lohnt sich der Monatstarif deutlich mehr. Die vollständige Preisstaffel finden Sie auf der Seite Mietpläne.
Innerhalb von 168 Stunden (7 Tagen) nach der Bereitstellung können Sie eine Rückerstattung beantragen; erstattet werden die nicht genutzten Tage. Bereits genutzte Zeit wird zum Tagespreis der jeweiligen Stufe abgezogen (angefangene Tage werden voll berechnet), der Restbetrag wird auf dem ursprünglichen Zahlungsweg zurückerstattet. Nach Ablauf der 7 Tage ist keine Rückerstattung mehr möglich, Sie können die restliche Mietzeit aber ganz normal weiter nutzen. So beantragen Sie eine Rückerstattung: Kundenportal → Bestellungen → Rückerstattung beantragen, oder per E-Mail an support@armmini.com.
Nein. 72 Stunden vor Ablauf erhalten Sie eine Erinnerung per E-Mail. Nach Ablauf gibt es eine 48-stündige Verlängerungsfrist, in der Gerät und Daten unverändert erhalten bleiben – nach einer Verlängerung geht es nahtlos weiter. Wird innerhalb der Frist nicht verlängert, wird die Maschine freigegeben und die Festplattendaten werden unwiderruflich gelöscht. Wer dauerhaft einen Runner betreibt, sollte gleich den Monats- oder Quartalstarif wählen, um sich die Verlängerung zu ersparen.
Unterstützt werden USDT-TRC20 sowie Visa / Mastercard / Amex (über Stripe); abgerechnet wird ausschließlich in US-Dollar (USD). Welche Zahlungsmethoden konkret verfügbar sind, zeigt die Bestellseite zum jeweiligen Zeitpunkt. Nach jeder erfolgreichen Zahlung können Sie im Kundenportal unter „Rechnungen" eine elektronische Quittung mit Bestellnummer, Modell, Laufzeit und Betrag herunterladen.
Von der Zahlung bis zum Desktop-Zugriff liegt im Normalfall nur eine E-Mail.
Alle Stufen werden in der Regel innerhalb von 10 Minuten nach Zahlungseingang bereitgestellt, in Spitzenzeiten innerhalb von maximal 24 Stunden – diese Zeit zählt nicht zur Mietdauer. Wichtig: Wird die Zahlung nicht innerhalb von 30 Minuten nach der Bestellung abgeschlossen, wird die Bestellung automatisch storniert und Sie müssen erneut bestellen. Die Lieferzeiten je Standort finden Sie in der Standortmatrix auf der Tarifseite.
Sie werden per verschlüsselter E-Mail an die bei der Bestellung angegebene Adresse gesendet und enthalten: die dedizierte IPv4-Adresse, den VNC-Port samt Erstpasswort sowie den SSH-Zugang. Direkt nach Erhalt empfehlen wir zwei Schritte: das VNC-Erstpasswort ändern und die SSH-Anmeldung auf Ihren eigenen Public Key umstellen sowie die Passwort-Anmeldung deaktivieren. Die genauen Befehle finden Sie in der Verbindungsanleitung unter „Sicherheitshärtung".
Standardmäßig sind zwei eingehende Ports geöffnet: VNC (5900) und SSH (22); alle anderen eingehenden Verbindungen werden blockiert. Beide Regeln lassen sich in der Firewall des Kundenportals selbst anpassen – Portnummer ändern, Quell-IPs einschränken oder VNC komplett deaktivieren und nur SSH behalten. Bevor Sie einen Dienst öffentlich zugänglich machen, sollten Sie die zulässigen Quellen in der Firewall vorher eingrenzen.
Ein frisches macOS-Administratorkonto mit vorinstallierter gängiger Xcode-Version samt Kommandozeilentools; Bildschirmfreigabe und Remote-Login sind bereits aktiviert, es gibt keine Monitoring-Agents oder zusätzliche Software. Der gesamte physische Mac mini gehört ausschließlich Ihrem Account – die Daten des vorherigen Nutzers wurden bei Vertragsende vollständig gelöscht.
Der gesamte Mac gehört Ihnen – und damit auch alle Rechte.
Ja. Das übergebene Konto verfügt über vollständige sudo-Rechte – Sie können Homebrew installieren, beliebige Entwicklertools einrichten, Systemeinstellungen ändern und Autostart-Elemente verwalten, genau wie bei Ihrem eigenen Mac. Sowohl die macOS-Oberfläche als auch die Kommandozeile stehen uneingeschränkt zur Verfügung. Die einzige Grenze setzen die Nutzungsbedingungen in den Nutzungsbedingungen: Verboten sind etwa Spam-Versand, Netzwerkangriffe und ähnliche missbräuchliche Nutzung.
Ja. Bei der Bestellung stehen macOS 14 (Sonoma) oder macOS 15 (Sequoia) als finale Version zur Wahl; nach der Bereitstellung können Sie die Version auch per Neuinstallation wechseln. Beta-Versionen werden nicht angeboten. Xcode ist in einer gängigen Version vorinstalliert; benötigen Sie eine andere Version, können Sie diese selbst herunterladen – mehrere Versionen lassen sich parallel mit xcode-select umschalten.
Pro Abrechnungszeitraum ist 1 kostenlose Neuinstallation enthalten, die Sie selbst im Kundenportal auslösen können; sie dauert etwa 30 Minuten, in denen der Mac nicht nutzbar ist. Eine Neuinstallation löscht die gesamte Festplatte – sämtliche Daten auf der SSD sind danach unwiderruflich verloren. Sichern Sie vorher alles Wichtige lokal, z. B. mit rsync. Weitere Neuinstallationen über das Freikontingent hinaus können per Support-Ticket angefragt werden und werden nach Terminplan bearbeitet.
Wer die Maschine als Self-Hosted Runner betreibt, sollte diese Punkte von Anfang an richtig machen.
Betreiben Sie den Runner nicht als Vordergrundprozess. Installieren Sie ihn mit dem offiziellen GitHub-Skript svc.sh als launchd-Dienst – dann startet er automatisch neu, egal ob der Prozess beendet wird oder der Mac neu startet:
$ cd ~/actions-runner
$ sudo ./svc.sh install && sudo ./svc.sh start
$ launchctl list | grep actions.runner
ok actions.runner.armmini.mini-01
Die Standorte laufen 365 Tage im Jahr ohne planmäßige Ausfallzeiten; gelegentliche Verbindungsabbrüche entstehen meist durch Schwankungen im öffentlichen Internet – sobald der Runner als Dienst läuft, registriert er sich automatisch wieder online. Bei GitLab Runner funktioniert es genauso: einfach mit gitlab-runner install als Dienst einrichten.
Als Richtwert für den Arbeitsspeicher: Ein vollständiger Xcode-Build benötigt im Spitzenwert etwa 6–10 GB, jeder zusätzliche Simulator schlägt mit weiteren 1–2 GB zu Buche. Erfahrungswerte: Mini Basic (16 GB) für 1 parallelen Build, Mini Standard (24 GB) für 1–2 und Mini Pro (64 GB) für 2–3 parallele Builds, bei dem sich zusätzlich mehrere Simulatoren für UI-Tests gleichzeitig betreiben lassen. Zu viel Parallelität verlangsamt jede einzelne Pipeline – dann lohnt sich eher ein weiterer Mac.
Genau das ist der Vorteil eines dedizierten physischen Macs gegenüber gehosteten CI-Diensten: Die Festplatte bleibt dauerhaft bestehen, der Cache damit automatisch persistent. Drei Schritte genügen: DerivedData auf einen festen Pfad legen (z. B. ~/ci-cache/DerivedData); in xcodebuild oder fastlane den Parameter -derivedDataPath darauf verweisen lassen; den Clean-Schritt aus der Pipeline entfernen. Inkrementelle Builds sparen so meist 40–70 % Zeit gegenüber einem vollständigen Build. Für SPM- und CocoaPods-Caches gilt dasselbe Prinzip mit festen Pfaden.
Bandbreite, Adresse, Firewall – die drei am häufigsten gestellten Netzwerkfragen.
Alle drei physischen Standorte in Singapur, Tokio, Seoul, Hongkong und US-West verfügen über einen geteilten 1-Gbit/s-Uplink; der Traffic ist unbegrenzt und unterliegt einer Fair-Use-Regelung. Für alltägliche Aufgaben wie das Laden von Abhängigkeiten, Pushen von Images oder Hochladen von IPAs zu App Store Connect müssen Sie keinen Zähler im Blick haben; wer den Uplink dauerhaft voll auslastet, wird gedrosselt und benachrichtigt.
Jeder Mac erhält 1 dedizierte IPv4-Adresse, die mit niemandem geteilt wird und über die gesamte Mietdauer unverändert bleibt. So können Sie sie bedenkenlos in die Firewall-Whitelist Ihres Unternehmens, in die feste Uplink-Liste Ihrer CI-Plattform oder in die Zugriffsregeln eines privaten Paket-Repositories aufnehmen – bei Verlängerung ändert sich die IP nicht.
Im Kundenportal unter „Meine Instanzen" → „Netzwerk" → „Eingehende Regeln" können Sie Freigaben selbst hinzufügen, bearbeiten oder löschen; Änderungen sind nach etwa 1 Minute aktiv. Die Regeln lassen sich nach Port, Protokoll und Quell-IP-Bereich definieren. Empfehlung: SSH nur für die feste Ausgangs-IP Ihres Büro- oder Heimanschlusses öffnen; VNC nicht direkt öffentlich freigeben, sondern per SSH-Tunnel nutzen.
Das hängt von Ihrem Standort und Provider ab: Zum Standort Tokio liegen typische Werte bei 30–60 ms, zu Seoul bei 30–50 ms; Nutzer an der US-Westküste erreichen den Standort im Silicon Valley meist mit 25–35 ms. Eine vollständige Ping-Messtabelle nach Stadt und Provider (inklusive Messzeitpunkt und Stichprobengröße) finden Sie in der Verbindungsanleitung unter „Latenzmessungen je Standort" – ein Blick darauf lohnt sich vor der Standortwahl.
Acht Begriffe, die auf dieser Seite immer wieder vorkommen – jeweils in maximal 30 Wörtern erklärt, damit keine Missverständnisse entstehen.
Wem die Daten gehören und wie die Löschung nachgewiesen wird – klar und schriftlich festgehalten.
Die Daten gehören ausschließlich dem Nutzer. Unser Betriebsteam meldet sich nicht am System an und sieht oder kopiert keine Nutzerdaten; das laufende Monitoring erfasst ausschließlich Out-of-Band-Hardwaremetriken – Stromstatus, Netzwerkport-Status und Umgebungsbedingungen im Rechenzentrum – ohne jeglichen Zugriff auf den Inhalt der SSD. Alle Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Innerhalb von 7 Tagen nach der Kündigung werden alle zugehörigen Maschinen vollständig gelöscht, und wir stellen ein Löschprotokoll aus – mit Seriennummer, Löschzeitpunkt und Löschverfahren, das Sie per Support-Ticket anfordern können. Account- und Abrechnungsprotokolle werden gemäß Datenschutzerklärung 90 Tage aufbewahrt und danach gelöscht. Ausgemusterte Festplatten werden ausnahmslos physisch vernichtet und gelangen nicht in den Gebrauchtmarkt.
Nein, die Verantwortung für Backups liegt beim Nutzer – das ist die Kehrseite unseres Versprechens, keine Einsicht in Ihre Daten zu nehmen: Wir haben keinen Zugriff auf Ihre Dateien und können sie folglich auch nicht sichern. Wir empfehlen, Build-Ergebnisse und Konfigurationen regelmäßig per rsync lokal zu sichern oder wichtige Artefakte im CI-Prozess in Ihren eigenen Objektspeicher hochzuladen. Prüfen Sie Ihre Backups unbedingt vor jeder Neuinstallation, Kündigung oder automatischen Freigabe nach Ablauf.
Zwei Wege – je nach Art des Problems: Für Selbsthilfe nutzen Sie das Handbuch, für persönliche Unterstützung ein Support-Ticket.
Schwarzer Bildschirm bei VNC, SSH-Timeout, fehlgeschlagene Xcode-Signierung – das Handbuch gibt symptomweise konkrete Befehle, die meisten Probleme lassen sich in 10 Minuten selbst lösen.
Bei Abrechnungsfragen, Großbestellungen, Migrationshilfe und ähnlichen Einzelfällen: melden Sie sich im Kundenportal und öffnen Sie ein Support-Ticket (Erstreaktion <2 Std.), oder schreiben Sie eine E-Mail an support@armmini.com.
Die VNC-/SSH-Zugangsdaten werden in der Regel innerhalb von 10 Minuten nach Zahlung per E-Mail zugestellt, abgesichert durch ein 7-tägiges Rückgaberecht – mieten Sie erst mal einen Tag zum Testen.